Ausstellungen des Kunstfördervereins Creuzburg e. V. 2013

- Roger Bonnard, Rebellisches Rot, 2013

- Roger Bonnard, Zwei Akte blau-gelb, 2006
Roger Bonnard, Weimar
LA COULEUR EN LIBERTÉ
Malerei und Grafik
Eine Ausstellung des Kunstfördervereins Creuzburg e. V.
Ausstellungseröffnung am Donnerstag, 25.04.2013, 19:30 Uhr
Ausstellung vom 26.04. bis 16.06.2013, Galerie im Museum Burg Creuzburg
Dienstag bis Sonnabend 12:00 bis 17:00 Uhr, Sonntag 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet
Der 1947 in Rouen/Frankreich geborene Künstler studierte in den 1980-er Jahren bei Prof. Gerhard Kettner an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden Malerei und Grafik und war Meisterschüler an den grafischen Werkstätten der HfBK. Er war 1990 Gründungsmitglied von „D 206. Die Thüringer Sezession“ sowie der Gruppe „Vierter Fall“, Kunstvereinigung aus Ost und West in Nürnberg. An der Dresdner Kunsthochschule arbeitete er 1998 bis 2000 im Lehrauftrag für Aktzeichnen und ist in Weimar, Dresden und Saint-Maure/Frankreich freischaffend tätig. Auf zahlreichen Einzelausstellungen und bei Ausstellungsbeteiligungen zeigte er seine Werke im Inn- und Ausland.
„Er ist als Künstler unabhängig von Moden des Kunstmarktes oder Erwartungshaltungen konsequent eigen Wege gegangen, wobei er die Position eines forschenden Entdeckungsreisenden einnimmt. Faszinierend ist die Leuchtkraft, der Luminarismus seiner Bildwelten. Bonnard postuliert nicht Empfindsamkeit mit einer nach außen sprudelnden Kraft expressiver Weltaneignung. Er arbeitet unabhängig von Leitbildern und doch wären seine Arbeiten ohne die Erfahrung des Expressionismus und Informell nicht denkbar. Farbe ist ein virtuos gehandhabtes Ausdrucksmittel, das einen in schwebender Balance gehaltenen Bildkörper formt, einerseits erfüllt von einem lebendig fließenden Ultramarinblau oder andererseits von flammend glutvollen Rottönen mit zarten gelben, verwehten Einschlüssen und schwarzen linear bewegten Akzenten.“ (Karin Weber, ENTRE NOUS 2006)

- Dagmar Calais, Cluny, 2003
Der Elisabethzyklus – Malerei und Zeichnung
Ein Musik- und Ausstellungsprojekt des Kunstfördervereins Creuzburg e. V. zum Stadtjubiläum 800 Jahre Creuzburg 2013
Die Ausstellung „Der Elisabethzyklus – Malerei und Zeichnung“ der Bremer Künstlerin Dagmar Calais ist mit Gemälden, Acrylzeichnungen und Environment-Objekten dem Leben und Wirken der Heiligen Elisabeth gewidmet und steht im ursächlichen Zusammenhang mit den Reflexionen und kulturgeschichtlichen Überlieferungen zur Stadtgeschichte Creuzburgs.
Konzert und Ausstellungseröffnung am Donnerstag, 20.06.2013, 20:00 Uhr
Burggarten der Creuzburg und Galerie im Amtshaus, Museum Burg Creuzburg
Ausstellung vom 21.06. bis 06.10.2013, Galerie im Museum Burg Creuzburg
Dienstag bis Sonnabend 12:00 bis 17:00 Uhr, Sonntag 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.
Während der Schulferien in Thüringen und Hessen Dienstag bis Sonntag 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.
Die vierjährige ungarische Prinzessin Elisabeth wurde als Spielball dynastischer Interessen mit einem Sohn des Landgrafen von Thüringen verlobt und an den Hof von Eisenach gebracht, um an der Seite ihres künftigen Ehemannes erzogen zu werden. Dort war sie in das mittelalterlich-höfische Leben auf der Wartburg eingebunden, auf der auch Minnesänger, wie Walther von der Vogelweide, Heinrich von Veldeke und Wolfram von Eschenbach verkehrten. Sie wurde aber auch als Kind ihrer Zeit konfrontiert mit den von der Kirche geschürten Ängsten vor den Höllenqualen der Sünder.
Der Beginn des 13. Jh. war geprägt durch die klösterlichen Reformbewegungen, aus der die Prediger der Armutsbewegung hervorgingen und die zur Gründung der Orden der Franziskaner und Dominikaner führte. Gleichzeitig begann eine beispiellose Verfolgung christlich-religiöser Randgruppen als vermeintliche Ketzer.
In diesen Zwiespalt zwischen höfischem Zeremoniell und religiösem Druck hatte der mächtige Prediger Konrad von Marburg leichtes Spiel, den Landgrafen und die junge Elisabeth in seinen Bann zu ziehen.
Diese Widersprüchlichkeit im Leben der Heiligen Elisabeth soll auch die Ausstellung auf der Creuzburg widerspiegeln.
„Wie die Expressionisten schert sich die Künstlerin nicht um harmonieversessene Farbkreationen, sondern gewichtet die Farben nach ihrem emotionalen Ausdruckswert. Und der findet sich in der Wahl ihrer Bildinhalte.
Häufig greift sie auf Geschichten der griechischen Mythologie, aber auch auf Heiligenlegenden und biblische Gestalten zurück, ohne dabei die Landschaft oder das Menschenbild der heutigen Zeit zu vernachlässigen. Gerade das dramatische Geschehen, das in vielen ihrer Bilder geschildert wird, provoziert sie zu ausdrucksstarken Farbkombinationen, die diese Dramatik noch zusätzlich erhöht. Eindrucksvoll ist, dass sie die in der Kunstgeschichte wohlbekannten Themen an der Gegenwart spiegelt und ihnen somit einen aktuellen Bezug gibt.“ (Chris Steinbrecher, 2009)
Auf dem Programm des Eröffnungskonzerts von Falk Zenker (Gitarre) und Nora Thiele (Perkussion) stehen neben mittelalterlichen Bearbeitungen Kompositionen aus Falk Zenkers, „Gedankenreise“ und Neues aus dem Kapellendorfer Klanglabor sowie Stücke von Nora Thiele und gemeinsame Improvisationen zum Thema vor dem Hintergrund der Bilder von Dagmar Calais.
Der Weimarer Gitarrist und Komponist Falk Zenker zählt mit seiner fantasievollen und assoziativen Musik mittlerweile zu den führenden deutschen Akustikgitarristen. Mit seinem „Ensemble Nu:n“ geht er auf internationale Tourneen, komponiert für Film und Fernsehen und realisiert als Klangkünstler zahlreiche multikünstlerische Projekte und Klanginstallationen. Seine Suche nach eigenen mitteleuropäischen Wurzeln führte ihn zur mittelalterlichen Musik, deren Studium und Integration in seine Musikwelt.
Nora Thiele ist eine ganz außergewöhnliche Musikerin und verzaubert mit ihrem Perkussionsspiel. In der jungen Ausnahmeperkussionistin fand Falk Zenker eine seelenverwandte musikalische Gesprächspartnerin, mit der er in einen spannenden, traumwandlerischen und spontanen Dialog tritt.
Stilsicher und mit experimenteller Spielfreude entstehen so neue musikalische Zusammenhänge, die hervorragend in das Creuzburger Projekt passen.
Creuzburg im Wandel der Zeiten
Eine Ausstellung zur Stadtgeschichte in Zusammenarbeit der Stadt Creuzburg, des Burg- und Heimatvereins Creuzburg e. V. und des Kunstfördervereins Creuzburg e. V. zum Stadtjubiläum 800 Jahre Creuzburg 2013
ab 21.06.2013 in der ständigen Ausstellung, Museum Burg Creuzburg
Dienstag bis Sonnabend 12:00 bis 17:00 Uhr, Sonntag 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.
Während der Schulferien in Thüringen und Hessen Dienstag bis Sonntag 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.
Creuzburg – Das Bild der Stadt an der Werra
Zeitgenössische Fotografen sehen Creuzburg
Eine gemeinsame Ausstellung der Stadt Creuzburg, des Burg- und Heimatvereins Creuzburg e. V. und des Kunstfördervereins Creuzburg e. V. zum Stadtjubiläum 800 Jahre Creuzburg 2013
Ausstellungseröffnung am Donnerstag, 17.10.2013, 19:30
Ausstellung vom 18.10.2013 – 06.04.2014, Galerie im Museum Burg Creuzburg
Dienstag bis Sonnabend 12:00 bis 17:00 Uhr, Sonntag 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.
Während der Schulferien in Thüringen und Hessen Dienstag bis Sonntag 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.
